Wein & Wasser

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Ja, und dann wären da auch noch diejenigen, die für mehr Umweltschutz sind. Nicht, dass ich Umweltschutz falsch finden würde, es hat jedoch ein "Geschmäckle", wenn dieselben "Protestanten für den Umweltschutz" z. B. die Einschränkung des Individualverkehrs fordern, diesen aber selbst gerne wahrnehmen.

Und damit meine ich nicht den Fall, dass Klimakleber anstatt zu einer Gerichtsverhandlung wegen eben jener Kleberei lieber zu einem Urlaub auf Bali fliegen, nein ich meine das Beispiel, dass für den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs und gegen den Individualverkehr demonstriert wird, aber genau jene Demonstranten zu dieser Aktion dann doch lieber per PKW anreisen, weil die Anfahrt mit den "öffentlichen" dann doch zu mühsam wäre. Kann ich sehr gut nachvollziehen, es reicht ja auch vollkommen aus, wenn es nur für "die Anderen" mühsam ist. Wasser predigen und Wein saufen ...

Wobei: man kann ja auch mit dem Individualverkehr recht umweltschonend unterwegs sein. So habe ich mit meinem Fabia einen neuen Rekord eingefahren, der wohl auch nicht mehr zu unterbieten sein wird: 3,5 l / 100 km auf einer Strecke von 50 km Richtung Rhein (also 1,75 Liter Realverbrauch). Ja, gut: es sind knapp 200 Meter Höhenunterschied. Und, ja: auf dem Rückweg waren es (50 Kilometer und 200 Höhenmeter nach oben) 4,4 l / 100 km.

Dann darf ich mir aber heute auch mal einen Schluck Wein gönnen: mein Haus & Hof Winzer hat gestern für das Osterfest geliefert. Und die gratis Probierflasche hat den heutigen Tag leider nicht überlebt ...
Aber ich darf das, denn ich fahre mit dem PKW bewußt umweltfreundlich & sparsam, predige anderen aber kein Wasser.

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