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Es kriselt leicht. Sowohl in der Wirtschaft als auch in der Natur. Corona und Krieg drückt die Wirtschaft und die Natur hat schon lange keinen Regen mehr gesehen.

Ressourcen kann man nur dann sparen, wenn man noch welche hat. Sind sie erst verbraucht, ist es zu spät zum Sparen. Also gibt es jetzt auch ein wenig Verzicht in den Bereichen Finanzen und Umwelt, es wird gestrichen: der Herbsturlaub in der Champagne und auch das verlängerte Wochenende Luxemburg, Trier, Bullay. Das tut dem Portemonnaie gut und der Umwelt - Geld und Sprit gespart.

Doch was tun, um den Urlaub trotzdem angenehm zu gestalten? Nur eine Woche, aber immerhin.
Wie so oft, erledigt sich die Frage nach dem Umgang mit der freien Zeit meist von selbst. Ein Tag ist komplett durch den Werkstatttermin des PKWs "dahingerafft" worden. "Wir brauchen nicht lang" - also richtet man sich ein, den Wagen morgens zu bringen und nachmittags wieder abzuholen. Doch dann "können wir ihn noch einen weiteren Tag haben, wir sind nicht fertig geworden ...". Der Tag dahin und irgendwie nichts machen können. Ein weiterer Tag ist den Arbeiten rund um das Haus gewidmet.
Aber so ein bisschen was bleibt ja dann noch übrig und heute war so ein Tag: kein Kaffee und keine Schokolade mehr im Haushalt. Und da ich Urlaub habe, fahre ich einkaufen, aber wenn schon dann mit Urlaubs-Stil. Also tanke ich den Roadster und fahre zum Einkaufen.

Doch statt nördlich zur nahegelegenen Kaffeerösterei zu fahren, geht es auf einer 200km Schleife Richtung Süden durch das Windecker Ländchen - auf direktem Umweg zur Kaffeerösterei im Norden. Urlaub halt und trotzdem bleibt es die einzige Motorradtour des Urlaubs.

Nachdem der Kaffee verstaut ist, fehlt also noch die Schokolade. Doch die wird auch gestrichen. Besser für die Finanzen, Umwelt und das Gewicht. Hatten wir ja schon ...

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