Sattelfest Fest!

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Hätte man mir vor einiger Zeit gesagt, dass ich mich auf das Rad schwinge, um den Berg der nächstgelegenen Stadt empor zu fahren hätte ich gesagt ... Aber lassen wir das.
Mit dem Pedelec hat sich das nun geändert. Eine kleine ~40 km Runde, um mal vor die Tür zu kommen - kein Problem! Und das Ganze hat nun noch eine Steigerung erfahren: Luxus pur!

Beim Wandern ist es ja so, dass ein guter Wanderschuh eine harte Sohle und eine weichere Einlage hat. So drücken sich Unebenheiten und Steine nicht von außen durch und der Fuß wird innen weich gepolstert. Die richtige Kombination aus hart und weich macht den Unterschied.

Beim Zweirad ist es nun so, dass der Sattel relativ hart sein sollte. Weiche Sättel sind angenehm bei kurzen Touren, je länger man jedoch fährt, desto härter sollte der Sattel sein. Glaubt man erst nicht, wenn man sich jedoch vorstellt, wie man auf einem weichen, durchgesessenen Sofa sitzt wird schnell klar, dass der Sitz ein gewisses Maß an Straffheit benötigt. Denn ein ganzer Abend auf einem durchgesessenen Sofa und es schmerzt.

Daher hatte ich mir ja den Sattel von SQ Lab zugelegt (siehe Beitrag vom 30.07.2020). Doch oft geht es noch ein bisschen besser ...



Denn wenn der Weg etwas unebener ist, dann macht sich der harte Sattel bemerkbar. Nun nicht mehr.
Nach knapp 4.500 km war die Kette und das Ritzel fällig. Und dabei habe ich dann auch direkt die Sattelstütze durch eine bessere - nämlich gefederte - austauschen lassen.

Unebenheiten werden nun gefedert und somit deutlich gemindert an Po und Rücken weiter gereicht. Luxus pur!



Siehe https://byschulz.com/produkte/g-2-st-parallelogramm-gefederte-sattelstuetze/

Und übrigens: nein, einfach einen weichen Sattel nehmen ist nicht das Gleiche. Wäre genauso wie Wanderschuhe mit einer Sohle aus weichem Schaumstoff.

Komoot Tourlog

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