Ein bisschen Corona, Herr Spahn?

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Nochmals die Corina. Schlimm, schlimm.
So schlimm, dass sich jetzt (endlich?) auch Teile der Regierung mal melden. Ganz ehrlich: mir wäre lieber gewesen, sie hätten den Mund gehalten.
Denn meiner Meinung nach müssen wir uns jetzt endlich mal einigen:
Entweder ist es eine schlimme Seuche und wir müssen alle zu Hause bleiben oder eben nicht. Aber so hat's ein "Geschmäckle".

Unsere Regierung sorgt sich. Entschuldigung: sie sorgt sich um uns!
Da macht der Herr Spahn gerade den Vorschlag, dass Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen besser abgesagt werden sollten, um der Infektion nicht weiter Vorschub zu leisten.
Ja, da haben sich die Jungs von der Bayer AG bestimmt mächtig gefreut. Oder auch die von Vodafone. Oder die von ...
Aber: ne! Gemeint waren nur Freizeitveranstaltungen, nicht die Arbeitsveranstaltungen. Denn es reicht ja, wenn man diese schlimme Infektion durch Einschränken in der Freiheit ... - erneut Entschuldigung - Freizeit eingrenzt. So schlimm, dass man nicht mehr zur Arbeit darf, ist es ja auch wieder nicht!

Schließlich geht es ja um viel: Rentenabgaben, Sozialversicherung, Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, ...

Corona: zu gefährlich um sich live ein Fußballspiel an zu sehen, nicht zu gefährlich zum Arbeiten!
Um der Infektion Einhalt zu gebieten, reicht es aus, die Freizeit ein zu schränken. Nur ein bisschen schwanger eben.

Diese Mentalität "die Sklaven können (sich krank) arbeiten" finde ich so ein bisschen menschenverachtend. Aber nur ein bisschen.

Epidemie oder nicht, Herr Spahn?

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