Fahr Rad!

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In einem Artikel laß ich letztens, dass ein Verkehrsexperte behauptete, dass der Umtausch der benzinbetriebenen Fahrzeuge in Elektrofahrzeuge den Verkehr nicht entlastet.
Wohl wahr, wohl wahr!

In der Tat spart man bei dem Tausch eines Benziners durch ein Elektroauto nicht wirklich etwas: weder Platz (und den weder auf der Straße noch auf dem späteren Parkplatz) noch an der Umwelt. Denn auch ein Elektroauto muss schließlich hergestellt und betrieben werden. Und kommt bei einem Elektroauto auch kein Abgas heraus - irgendwie und irgendwo muss die Energie ja gewonnen werden. Nur halt an einem anderen Platz.
Und für die Aufbewahrung der Energie kommt im Elektroauto eine extrem große, schwere Batterie mit jeder Menge Säuren und/oder giftigen Metallen zur Verwendung.

Also bleibt nicht viel zur Reduzierung des Verkehrs: entweder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder andere Verkehrsmittel - wie z. B. ein Zweirad.

Öffentliche Verkehrsmittel kann man bei uns ausschließen. Aktuell komplett. Denn während man sich sonst zu Hauptzeiten über einen stündlichen Rhythmus freuen kann, gibt es aktuell seit Wochen gar keine Busse mehr. Wegen Straßensanierung: Vollsperrung - Anlieger frei! Und das wird auch noch geraume Zeit so bleiben.

Bleibt also das Fahrrad. Und bei den aktuellen Bauarbeiten (und der Geschwindigkeit die man über die abgefräste Straße fahren kann, zusammen mit den Kanten und den Baustellenampeln) ist man mit dem Fahrrad über den Fahrradweg (der parallel zur Straße über die alte Bahntrasse durch den Wald verläuft) sogar schneller.

Das passt auch zusammen mit der Tatsache, dass laut Statistik die meisten Fahrten Kurzstrecken (~10 km) sind, die man eigentlich nicht mit dem Auto zurücklegen muss - zumal lt. Statistik irgendwas um die 1,07 Personen im Fahrzeug sind.

Meine persönliche Zweiradnutzung steigt stetig. Wie ich letztens schon berichtete, bin ich schon einmal die die längste Distanz quer durch Deutschland gefahren und schon auf dem halben Rückweg. Den größten Teil davon mit dem täglichen Hin und Her zur und von der Arbeit.

Für wen jedoch welches Pedelec das richtige ist und worauf man achten muss, hat Tobias Neumann unter http://www.fahrradexperten.com/thema/elektrofahrrad zusammengestellt.

Als eine Reaktion auf einen meiner Artikel zum Thema hat er mir einen Beitrag zukommen lassen.
Wir hoffen beide, so mehr Menschen mit Spaß zum Tausch des Autos zum Fahrrad zu bekommen. Muss ja nicht immer sein. Aber jede Fahrt zählt!

E-Bikes - ein Trend zum Nachmachen

E-Bikes sind ein unübersehbarer Trend, der das Straßenbild mehr und mehr vereinnahmt. Und das ist kein Wunder, denn es gibt eine ganze Menge Argumente, die für das Fahrrad mit Motorunterstützung sprechen und den enormen Aufstieg des 1999 erstmalig aufgekommenen sogenannten Pedelecs befeuert haben. So ist das trittunterstützte Fahrrad ein vergleichsweise komfortables und gleichzeitig umweltfreundliches Fortbewegungsmittel für alle, die aus Alters- oder körperlichen Gründen nicht mehr gut im Stande sind, ein normales Fahrrad zu fahren, allen voran Senioren. Das führt zu einer insgesamt umweltfreundlicheren Verkehrsbilanz, weil das Auto häufiger stehengelassen wird.

Ein gutes E-Bike zum günstigen Preis?

Natürlich sind nahezu alle Fahrradanbieter auf den Zug des großen E-Bike-Trends aufgesprungen und bieten eine Vielzahl an unterschiedlichen Pedelecs an. Doch je nach Ausstattung sind diese zumeist relativ preisaufwändig und kosten nicht selten mehrere Tausend Euro. Wer nach einer günstigen Lösung sucht, auf E-Unterstützung umzusatteln, nicht vierstellige Beträge ausgeben möchte und überdies schon ein funktionstüchtiges Fahrrad besitzt, für den ist eine Nachrüstung mit einem Ebike Umbausatz eine Überlegung wert, siehe fahrradexperten.com. Damit lässt sich fast jedes normale Fahrrad zu einem moderaten Preis von um die 500 Euro mit Motor und Akku ausstatten. Die Kosten hängen allerdings stark von der Akkuleistung ab, die vor allem für Personen wichtig ist, die gern längere Strecken zurücklegen. Ein solcher Nachrüstungs-Satz besteht aus einem fertigen Hinterrad mit dem integrierten Motor, das einfach anstelle des alten Hinterrades montiert wird. Geachtet werden muss dabei auf eine ausreichende Stabilität des Rahmens, da der Motor rechtviel Zusatzgewicht mit sich bringt. Empfehlenswert ist daher, sich intensiv von Fachleuten beraten zu lassen und diesen gegebenenfalls auch die Montage zu übertragen.

– Tobias Neumann

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