Kellerkind

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Aller Anfang ist das Aufstehen. Wie war. Und da heute ja eigentlich erst der wahre, erste Urlaubstag ist (das Wochenende ist ja immer frei), habe ich mich noch nicht an das Ausschlafen gewöhnt. Das kommt ja immer erst kurz vor dem Ende des Urlaubs.

Doch kann ich mir wenigstens für das Frühstück mehr Zeit nehmen. Überhaupt mal Zeit nehmen. Und währenddessen Nachrichten lesen. So zum Beispiel über den Brexit. Die Briten wollen "Sonderregeln"!?
Also hört mal: niemand hat euch gezwungen bei Europa mit zu machen und niemand hat euch gezwungen raus zu gehen. Ihr wolltet die Rechte als ihr eingetreten seid und nun wollt ihr Rechte weil ihr austretet.
Was macht euch besser oder anders als z. B. Indien, Kanada, Sudan oder auch Burma? Das haben euch diese Länder doch bestimmt auch schon einmal gefragt!?
Und auch die Drohung ist schon eine Frechheit: entweder bekommen wir Sonderregeln oder wir halten uns nicht an Regeln - und dann zahlen wir auch noch offene Rechnungen nicht.
Den britischen Humor habe ich noch nie verstanden ...

Und so so geht es anschließend auch meinem Keller: alles was nicht mehr gebraucht wird, muss ihn verlassen. Darunter dutzende von Kartons (die sind doch noch gut, die kann man irgendwann sicherlich noch gebrauchen), Verpackungsmaterial (falls ich doch noch mal was im Internet verkaufen sollte - dabei fällt mir ein ...) ...
Dann noch ein wenig saugen und putzen, die Gummidichtungen und Riegel des Kellerfensters säubern und ölen, das vorhandene Leergut ent- und neues besorgen, ...

Dann auch noch einkaufen, tanken und zur Bank, denn morgen ...

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