Es war einmal ...

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Fahren ist fahren und gucken ist gucken. Immer wieder habe ich Probleme Personen aus meinem Bekanntenkreis den Sinn des Fahrens zu verdeutlichen.
"Aber wenn du dann da oder dort vorbei kommst, dann kannst du ja mal hier und das gucken, da ist ein Museum und diese oder jene Ausstellung, der Dom und ..."

Eine Fahrt dient in unserer Gesellschaft zu meist nur noch dem Zweck, irgendwo an zu kommen. Wenn es gehen würde, wäre "beamen" - die Reise ohne Zeitverlust am Besten. Der Weg ist nur notwendiges Übel.

Mir geht es beim Motorradfahren genau anders herum. Ich will hauptsächlich fahren, weniger sehen.
Doch nun sind zwei Wochen Betriebsferien und es ist an der Zeit, den Spieß einmal - wenigstens an ein paar Tagen - um zu drehen und die Orte zu besuchen, an denen ich sonst nur vorbei fahre und mir keine Zeit zum Ansehen nehme ...
 

 

Der Märchenwald Altenberg. 4,50 Euro Eintritt führen durch das Portal in einen Wald voller Märchen. Im wahrsten Sinn des Wortes.
 


 

Als Kind habe ich gerne Märchen gehört, "König Drosselbart" war mein liebstes. Doch wie ging noch einmal "Der gestiefelte Kater" oder "Das tapfere Schneiderlein"?
Wer genügend Zeit mitbringt, kann sie sich wieder alle in Erinnerung rufen, denn jede Station erzählt auf Knopfdruck das jeweilige Märchen.
 


 

Zeit muss man allerdings wirklich reichlich mitbringen, denn es gibt einige Märchen im Wald und hin und wieder wird man auch von den freilaufenden Ziegen abgelenkt, denen man sich aber geschickt (1 Beutel Wildfutter für 1 Euro) entziehen kann.
 


 

Den Tagesabschluss machte dann die "kleine, bergische Kaffeetafel" im Märchenwaldrestaurant mit zwei frisch gebackenen Waffel, heißen Kirschen mit Sahne und einer Tasse Kaffee.
 


Die Seite des Märchenwaldes im Internet:
https://maerchenwald-altenberg.de/

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